Initiative Jachad

Über uns

Der Zweck von Jachad (Hebräisch: gemeinsam) ist Förderung des bürgerschaftlichen Engagements gegen Antisemitismus, Antizionismus und Israelfeindlichkeit. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Öffentlichkeitsarbeit, Durchführung von Veranstaltungen und Schulungen. Die Initiative Jachad ging 2014 aus dem Münchner Verein AmEchad hervor.

Schon 2004 ergab eine Umfrage, dass 51% der Deutschen (ohne Zuwanderer!) der Meinung sind, dass Israel die Palästinenser so behandeln, wie die Nazis die Juden. Unter deutschen Politikern, besonders im linken Spektrum, ist es normal, Israel mit Nazideutschland zu vergleichen. Eine Studie des deutschen Bundestages aus dem Jahr 2012 belegt, dass 41% der Deutschen meinen, dass Israel einen „Vernichtungskrieg“ gegen die Palästinenser führt.

Israel wird zu einem Symbol für Unterdrückung, ein Land, das den Weltfrieden gefährdet, ein Land, welches die Menschenrechte in einer ungeheuren Weise verletzt; ein Land, das auf dem Weg ist, ein Apartheidstaat zu werden, das an seinen Feinden Massenmord verübt – bis hin zur Anschuldigung des Völkermordes. Der Antizionismus begnügt sich nicht einmal damit – er stellt den Zionismus als a priori „kolonialistische und imperialistische“ Bewegung dar, deren Aktivitäten von der ersten Stunde an auf dem Verbrechen der ethnischen Säuberung beruhen und die diese Verbrechen perpetuiert.

Es gibt Vieles, was an Israel zu kritisieren wäre – es ist müßig zu wiederholen, dass Kritik an Israel erlaubt und legitim ist. Es geht aber um VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT.

Es ist einfach, eine lange Liste von wahren Geschichten zu erstellen, die Israel als die Inkarnation des Bösen darstellt. Jede Geschichte, für sich genommen, wäre ein Bestandteil des israelischen Mosaiks. Wer den Fokus jedoch ausschließlich auf Aussprüche von Ultras richtet, erstellt keine repräsentative Darstellung der israelischen Gesellschaft, sondern eine Aneinanderreihung von Ereignissen, wie sie sich in jedem europäischem Land finden lassen, in denen es Ultrarechte, Jungnazis, Rassisten, Fremdenhasser etc. gibt.

So wie Deutschland durch die NSU-Morde oder Glatzkopf-Banden, Norwegen wegen Breivik, die USA wegen David Duke nicht zu Naziländer werden, so ist es Israel trotz indigener Rabauken und Hooligans auch nicht.

Gegen die Art der antiisraelischen Hetze, die genau das macht, wehren wir uns.

Wir sind ein unverhohlen pro-israelischer Verein, als solcher nicht objektiv und schämen uns dessen nicht. Es ist uns jedoch sehr wichtig, bei der Wahrheit zu bleiben, nicht unfair zu argumentieren und Andersdenkende nicht zu beleidigen. Sollten Sie meinen, dass Sie auf unseren Seiten etwas finden, was diesem Prinzip nicht entspricht (außer externe Links, für die wir nicht verantwortlich sind), sind wir offen für Kritik.

Beleidigende oder unterstellende Zuschriften werden ignoriert.

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Headerbild: Ministry of Tourism, (c) Noam Chen, Beitragsbild (c) Christian Seebauer