Initiative Jachad

25.06.2014: Filmvorführung: Sumo-​Rin­ger im Hei­li­gen Land

size

„Warum gibt’s in Is­ra­el ei­gent­lich keine Sumo-​Rin­ger?“, fragt der 155 Kilo schwe­re Herzl aus dem is­rae­li­schen Städt­chen Ramle. „Weil es in Is­ra­el keine fet­ten Men­schen gibt“, hört er. Herzl selbst ist al­ler­dings mit sei­ner Körper­fül­le der le­ben­de Ge­gen­be­weis. Nach­dem er sei­nen Job als Koch ver­lo­ren hat, fängt er als Tel­ler­wä­scher in einem ja­pa­ni­schen Re­stau­rant an. Dort lernt er die Welt des Sumo ken­nen – der In­ha­ber des Re­stau­rants war frü­her Sumo-​Trai­ner in Japan und muss­te außer Lan­des flie­hen, nach­dem er Schwie­rig­kei­ten mit der ja­pa­ni­schen Mafia be­kom­men hatte. Der Kampf­sport öff­net Herzl und sei­nen drei Over­si­ze-​Freun­den die Augen für die Vor­zü­ge eines ge­wich­ti­gen Kör­pers.

“Drei Monate vor den Dreharbeiten fuhren wir nach Japan, um uns über Sumo zu informieren”, berichten die Regisseure des Films “A Matter of Size”, Erez Tadmor und Sharon Maimon. Während dieser Reise besuchten die beiden Sumo-Internate. “Dort unterwerfen die Lehrer ihre Schüler von morgens bis abends einem harten Sumo-Training. Außerdem bekommen die Schüler jede Menge gesundes, nahrhaftes Essen, um zuzunehmen.” In Israel nahmen die Schauspieler des Films daraufhin die Strapazen eines zwei Monate dauernden Trainings unter Anleitung eines Sumo-Lehrers auf sich.

“Unsere Idee war, japanische und israelische Elemente in unsere Regiearbeit einßießen zu lassen”, sagen die Regisseure. Ein modernes Märchen: Anfangs sind die Farben im Film grau, farbig wird es erst, als die Protagonisten den Zauber des Sumo entdecken. Und weil die Helden in den Kampfszenen tatsächlich wie Babys in Windeln aussehen sollten, mussten sich die Schauspieler den Körper rasieren.

Ver­füh­rung des sa­gen­haf­ten Films “A Matter of Size” in An­we­sen­heit des Re­gis­seurs

Mo­de­ra­ti­on: Ronen Stein­ke, Res­sort Au­ßen­po­li­tik der Süd­deut­schen Zei­tung

sumo

Wann: Mi, 25.​06.​2014, 19:00 bis 22:00 Uhr
Ver­an­stal­tungs­ort: Gas­teig Mün­chen, Vor­trags­saal der Bi­blio­thek, Ro­sen­hei­mer Stra­ße 5, 81667 Mün­chen
Ein­tritt: 10 Euro, er­mä­ßigt 8 Euro
Eine Ver­an­stal­tungs­rei­he der In­itia­ti­ve Ja­chad: Zur För­de­rung des En­ga­ge­ments gegen An­ti­se­mi­tis­mus
Die Is­rael­ta­ge wer­den ge­för­dert durch: die Rosa Lu­xem­burg Stif­tung Bay­ern, die Is­rae­li­ti­sche Kul­tus­ge­mein­de Mün­chen und Oberbayern, das Israelische Generalkonsulat und das Kul­tur­re­fe­rat der Stadt Mün­chen
Un­ter­stützt von: Deutsch-​Is­rae­li­sche Ge­sell­schaft Ar­beits­ge­mein­schaft Mün­chen

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