Initiative Jachad

06.07.2014: Vortrag: Is­ra­el – auf alle Tage ein jü­di­scher Staat?

חברת ה כנסת ה חדשה מ עבודה אינת וילף

Is­ra­el ist als Jü­di­scher Staat an­zu­er­ken­nen. So lau­tet die For­de­rung der is­rae­li­schen Re­gie­rung. Die über­wie­gen­de Mehr­heit der is­rae­li­schen Par­tei­en – von links bis rechts, von re­li­gi­ös bis sä­ku­lar – un­ter­stützt diese For­de­rung. Die Fa­tah-​Par­tei, die hin­ter der palästi­nen­si­schen Au­to­no­mie­be­hör­de steht, lehnt den Be­griff „Jü­di­scher Staat“ da­ge­gen ab.

Aber was ist mit „Jü­di­scher Staat“ über­haupt ge­meint? Ist es ein Staat nach va­ti­ka­ni­schem Vor­bild – mit is­rae­li­schen Sol­da­ten an­stel­le der Schwei­zer Garde? Sind To­rah-​Sit­ten­wächter im Stile der is­la­mi­schen Re­li­gi­ons­po­li­zei zu er­war­ten? Oder sol­len Nicht-​Ju­den zukünftig nichts mehr zu sagen haben?

Die Po­li­tik­wis­sen­schaft­le­rin und frü­he­re Knes­set-​Ab­ge­ord­ne­te Einat Wilf stellt sich hin­ter die For­de­rung der is­rae­li­schen Re­gie­rung. Sie legt dar, warum es im In­ter­es­se aller Men­schen zwi­schen Mit­tel­meer und Jor­dan – also auch der Ara­ber – ist, Is­ra­el als jü­di­schen Staat an­zu­er­ken­nen.

Einat Wilf (44) ist Politikwissenschaftlerin, studierte an der Harvard Universität und schloss am Wolfson College in Cambridge ab.  Die in Jerusalem gebürtige Israelin war als Mitglied der Arbeitspartei (Awoda) von 2010 bis 2013 Abgeordnete im israelischen Parlament. In Deutschland meldet sich Wilf immer häufiger zu Wort, zum Beispiel mit ihrem Artikel „Faktencheck für Martin Schulz“ (SZ) anlässlich der Knesset-Rede des EU-Parlamentspräsidenten.

Wann: So, 06.​07.​2014, 15:30 bis 17:45 Uhr
Ver­an­stal­tungs­ort: Gas­teig Mün­chen, Vor­trags­saal der Bi­blio­thek, Ro­sen­hei­mer Stra­ße 5, 81667 Mün­chen
Ein­tritt: 10 Euro, er­mä­ßigt 8 Euro
Eine Ver­an­stal­tungs­rei­he der In­itia­ti­ve Ja­chad: Zur För­de­rung des En­ga­ge­ments gegen An­ti­se­mi­tis­mus
Die Is­rael­ta­ge wer­den ge­för­dert durch: die Rosa Lu­xem­burg Stif­tung Bay­ern, die Is­rae­li­ti­sche Kul­tus­ge­mein­de Mün­chen und Oberbayern, das Israelische Generalkonsulat und das Kul­tur­re­fe­rat der Stadt Mün­chen
Un­ter­stützt von: Deutsch-​Is­rae­li­sche Ge­sell­schaft Ar­beits­ge­mein­schaft Mün­chen

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